TRACY - ein integriertes PC-System für Cafeteria-Kassen und Hausverkaufskassen

TRACY ist ein integriertes PC-System für den Bereich Cafeteria- und Hausverkauf. Dem Anwender bzw. Kunden präsentiert sich TRACY zum einen als Kassenstation (Cafeteria-Kasse, Hausverkaufskasse) und zum anderen als Verwaltungsmodul TRACY CAS.

TRACY besitzt Komponenten

  • für die Buchungen (Einkaufsvorgänge),
  • für die Abrechnungen (SAP, Bankeinzug, ausweisbezogene Mitarbeiterkonten) und
  • für die Systemverwaltung (Stammdaten, Bewegungsdaten, Reports, Berechtigungen).

Einfache Bedienung

Bei der Entwicklung wurde großer Wert auf die einfache Bedienung der Komponenten gelegt. So ist bei den Kassenterminals fast keine Erfahrung im Umgang mit PCs erforderlich. Alle notwendigen Schritte zur Erfassung eines Verkaufes sind per Kartenleser und Scanner sowie mittels beschrifteter Funktionstasten zu erledigen.

Integriertes Sicherheitssystem

TRACY verfügt über ein integriertes Security-System, mit dessen Hilfe eine dreistufige Berechtigungsverwaltung erfolgen kann (benutzergruppenorientiert, funktionsorientiert und datenorientiert). Der Verwaltungsmodul TRACY CAS kann so eingestellt werden, dass für den jeweiligen Sachbearbeiter nur die für sein Aufgabengebiet relevanten Funktionen verfügbar sind.

    

Unkomplizierter Ausbau

Die Anzahl der Kassenstationen ist variabel (maximal 250) und kann vom Kunden selbst bestimmt werden. Die Hinzunahme von Kassenstationen erfolgt beispielsweise sehr einfach durch Installation des Kassenprogrammes auf einem PC mit anschließender Vergabe einer TRACYnet-Identifikationsnummer für die neue Kasse. Weitere Schritte sind nicht erforderlich.

Der Aufbau von TRACY

TRACY besteht aus den Komponenten Kasse (DCS), CAS und DSS (Server-Datenbank).

Kasse

Die Kassen sind normale PCs, ausgestattet mit zusätzlicher Peripherie: einem Barcode-Handleser, einem Ausweiskarten-Leser und einem Belegdrucker. Die CAS-Stationen sind Desktop-PCs ohne besondere Zusatzausstattung.

Datenaustausch

Der Datenaustausch findet nicht nur zwischen Kasse und Server-Datenbank bzw. zwischen TRACY CAS und Server-Datenbank statt. Auch zwischen den Kassen untereinander und zwischen aktiven CAS-Stationen und Kassen findet ein ständiger Datenaustausch statt. Dieser ist notwendig, um beispielsweise Änderungen, die aktuell an einer CAS-Station vorgenommen werden, sofort an allen aktiven Kassen wirksam werden zu lassen.
Der Einsatz von Microsoft SQL Server als Server-Datenbank würde eine direkte Kommunikation dieser Art zwar nicht erforderlich machen, TRACY wird aber, wie bereits erwähnt auch als Access-basiertes System geliefert und somit wurde aus Einheitlichkeitsgründen auch Peer-to-Peer-Kommunikation integriert.

Das folgende Bild gibt einen Eindruck vom Zusammenspiel der Komponenten:

Es wird exemplarisch je eine Kasse für den Hausverkauf und die Cafeteria dargestellt. In der Mitte des Bildes befindet sich die Server-Datenbank. Auf der rechten Seite sehen Sie eine CAS-Station, die der allgemeinen Systemverwaltung und Datenpflege dient.
Es wird exemplarisch je eine Kasse für den Hausverkauf und die Cafeteria dargestellt. In der Mitte des Bildes befindet sich die Server-Datenbank. Auf der rechten Seite sehen Sie eine CAS-Station, die der allgemeinen Systemverwaltung und Datenpflege dient.

Server-Datenbanken

Als Server-Datenbank dient beispielsweise eine Kombination aus mehreren Microsoft Access-Datenbanken, die auf einem Server abgelegt sind. Alternativ kann TRACY jedoch auch als echtes Client/Server-System betrieben werden, wobei als Server-Datenbank dann Microsoft SQL Server auf einem Windows Server Betriebssystem eingesetzt wird.
Die Kassenstationen verfügen zusätzlich in jedem Falle über je eine Microsoft Access 7.0-Datenbank, die als Cache-Datenbank und als Zwischenspeicher für den Offline-Betrieb verwendet wird.

Bei Installationen mit hoher Kassenfrequentierung werden andere Mechanismen für Caching und Offline-Zwischenspeicherung verwendet – wenn Sie nähere Informationen hierzu wünschen, setzen Sie sich bitte uns in Verbindung.

Technischer Überblick

Es werden in der aktuellen Version 3.5 folgende Kassen-Komponenten unterstützt:
  • Magnetkarten (ISO, SIPASS), alle Spuren
  • Induktivkarten
  • Mifare (berührungslose Chipkarten)
  • Kontakt-Chipkarten
Es werden alle EPSON-kompatiblen Belegdrucker unterstützt (parallel oder seriell).

Als Kassen-Display kann jeder PC-SVGA-Monitor mit einer Auflösung von mindestens 800×600 eingesetzt werden. Außerdem bietet TRACY die Möglichkeit, Kundendisplays mit EPSON-Schnittstelle zusätzlich zu verwenden (oder auch anstelle des VGA-Displays).

TRACY unterstützt auch die Integration von Getränkeautomaten (wie z. B. Programat und Variomat der Firma WMF über den Fremdabrechnungsmodul von WMF).
Der Kunde benötigt lediglich seinen Ausweis zur Identifikation und Freigabe. Der Betrag wird dann entweder direkt von der Karte abgebucht oder automatisch in die Monatsabrechnung aufgenommen. Die Ansteuerung erfolgt über eine I/O-Karte.

   

Unterstützt werden alle handelsüblichen Handscanner und Einbauscanner mit WEDGE oder RS232-Schnittstelle. Als POS-Tastaturen können modulare TipPro-Tastaturen eingesetzt werden.

      

Als Server-Datenbank kann jedes ODBC-fähige Datenbanksystem eingesetzt werden. Es existieren derzeit Implementierungen für Microsoft SQL Server, Microsoft Access und Oracle 7.
TRACY bietet ein offenes Schnittstellenkonzept für die Abrechnung der POS-Daten. Schnittstellen zu PAISY und SAP R/3 sind vorhanden bzw. können angepasst werden. Außerdem existiert ein Modul für die Erstellung von Dateien zum Einsatz des Bank-Clearing-Verfahrens.
TRACY bietet eine Vielzahl von Besonderheiten, von denen hier nur einige erwähnt werden sollen:
  • Preisvarianz Sie können in Abhängigkeit von Personengruppen und Produktgruppen Preisnachlässe bzw. Preisaufschläge festlegen.
  • Preishistorie Preisänderungen können detailliert nachvollzogen werden (keine Beschränkung in zeitlicher Hinsicht oder bei der Anzahl der Preisänderungen)
  • Offline-Betrieb TRACY-Kassen können im Falle von Netzwerkproblemen auch ohne Server-DB betrieben werden, ohne dass manuelle Eingriffe erforderlich sind.
  • Abrechnungsalternativen Sie können in einer TRACY-Installation beliebige Kombinationen der Abrechnungsverfahren einstellen. Hier ein Beispiel: Ein Teil der Kunden kann per Gehaltsabrechnung (SAP-Schnittstelle) abgerechnet werden. Ein anderer Teil könnte mit direkter Kartenaufwertung/ Kartenabwertung abgerechnet werden. Ein dritter Teil könnte per TRACY-Konto verwaltet werden (entspricht dem zuletzt genannten Verfahren, benötigt aber keine beschreibbaren Ausweise). Ein vierter Teil schließlich könnte am Bankeinzugsverfahren teilnehmen.

Sie haben weitere Fragen zu TRACY? Dann nehmen Sie Kontakt auf.